Unser Denken formt Sprache, aber Sprache formt auch unser Denken. Welche Wörter wir verwenden, beeinflusst unsere Verhaltensweise und bestimmte Wörter formen unsere Wahrheiten. In der zwischenmenschlichen Kommunikation entscheidet Sprache darüber, ob wir jemanden mögen, zuhören und zustimmen. Dies im Hinterkopf zu behalten, kann in Unternehmen teure Fehlentscheidungen und Missverständnisse vermeiden.
    Macht der Chef z.B. stets andere für Misserfolge schuldig, werden Mitarbeiter schnell das Gleiche tun und am Ende sind es immer die „schwierigen Kunden“, die schuld sind. Das schadet nicht nur dem Arbeitsklima, sondern auch dem Erfolg. Auch die Verwendung von zu vielen Füllwörtern und Fachbegriffen ist suboptimal, denn nicht jeder versteht darunter dasselbe. Gegebenenfalls kommt es sogar eher zu Verwirrung.

    Eine empfängerorientierte und optimierende Sprache sorgt stattdessen für Nähe. Das Fühlen und Denken werden stark von Bildern beeinflusst, sodass eine bildreiche und anschauliche Sprache überzeugt. Die Bezeichnung Sandwichposition löst ein anderes Gefühl aus als Brückenbauer. Masterclass klingt anspruchsvoller als Kurs, und Premium-Ausstattung klingt wertiger als gut ausgestattet. Es macht einen Unterschied, wie wir etwas nennen, weil Worte etwas in uns auslösen.

    Hier nun einige handgreifliche Tipps, die Sie direkt umsetzen können- gleichgültig ob im Gespräch oder im Text. Denn, die richtige Wortwahl kann am Ende entscheidend sein.

    Du/Sie: Sprechen Sie den Kunden direkt an. Benutzen Sie bewusst Du oder Sie. Der Kunde fühlt sich dadurch ernst genommen und im Fokus.

    Garantiert: Risiko wird gern vermieden, lassen Sie deshalb das Wort „garantiert“ in Ihren Satz einfließen: „Garantiert sind wir bei Rückfragen sofort zu erreichen.“

    Gratis/kostenlos: Für Sie ist es vielleicht selbstverständlich, was kostenlos ist und was nicht, nicht aber unbedingt für den Kunden. Erklären Sie lieber etwas zu genau, wofür auf jeden Fall keine zusätzlichen Kosten anfallen.

    Nie: Mit dem Wort „nie“ suggerieren Sie dem Kunden, welcher Verlust/Schaden ihm erspart bleibt, wenn er bei Ihnen kauft: „Nie wieder…“.

    Jetzt: Hat Ihr Gegenüber das Gefühl von Zeitdruck, ist er eher bereit zu handeln.

    Viel Erfolg beim Anwenden!

        Möchten Sie mehr Beiträge dieser Art lesen? Schauen Sie auf unserer Website unter „News“ vorbei.

      Folgen Sie uns auf FacebookTwitterLinkedIn  und Xing für mehr spannende Updates rund um das Thema B2B Sales und Marketing oder sprechen Sie uns direkt an unter www.demand-hamburg.de.